Auf dem Weg zur passenden beruflichen Weiterbildung

Zeit für Veränderung: auf dem Weg zur passenden beruflichen Weiterbildung!

Kennen Sie das auch? Sie wollen etwas für Ihre berufliche Karriere tun und Sie haben sich endlich dazu durchgerungen, sich auf die Suche nach der für Sie passenden Weiterbildung zu machen. Doch Sie suchen und suchen und je mehr Angebote Sie finden, umso verwirrter fühlen Sie sich, verloren im Dschungel der Weiterbildungsangebote. Dieser kleine Ratgeber soll Ihnen mit kleinen Tipps dabei helfen, Sie auf den für Sie richtigen Weg zu bringen.

Was will ich eigentlich?
Nun gut, Sie wollen Ihr Qualifizierungsprofil aufpolieren. Doch wo liegen Ihre Optimierungspotenziale? Fehlt es Ihnen an aktuellem, für Ihre heutige und zukünftige Tätigkeit notwendigem Fachwissen oder reicht ihr höchster Berufs- bzw. Fortbildungsabschluss nicht für die angestrebte Position aus? Die Beantwortung dieser Frage ist ganz wichtig für Ihre weitere Suche und führt Sie an eine erste Weggabelung. Falls es darum geht, durch anerkannte Fortbildungszeugnisse zu glänzen, sollten Sie den Pfad der Aufstiegsweiterbildung gehen, d.h. Sie sollten klären, ob Sie mit Ihrem bisherigen beruflichen Hintergrund die Voraussetzungen für das Ablegen von anerkannten Aufstiegsfortbildungsprüfungen erfüllen. Steht für Sie hingegen der Erwerb von Fachwissen im Vordergrund um sich für die aktuellen Anforderungen in Ihrer Arbeitswelt fit zu machen, so bewegen sie sich in Richtung Anpassungsweiterbildung. In diesem Bereich ist es in der Regel nicht erforderlich spezielle Voraussetzungen zu erfüllen. Doch auch hier müssen Sie sich zunächst klar darüber werden, welche Anpassungen in Ihrem Fall notwendig und für Ihre Zukunft sinnvoll sind.

Erst das Bildunsziel, dann das Bildungsangebot!
Prima, Sie haben die erste Weggabelung erfolgreich passiert und wollen nun endlich das für Sie passende Weiterbildungsangebot finden. Doch langsam! Bevor Sie die unzähligen am Markt existierenden Seminare und Lehrgänge unter die Lupe nehmen, sollten Sie Ihr Bildungsziel zunächst weiter präzisieren. Zur Erinnerung: Ihr Ziel ist es z.B. eine bestimmte Prüfung erfolgreich abzulegen und nicht einen bestimmten Lehrgang zu besuchen. Ermitteln Sie also erst einmal Ihr persönliches Bildungsziel und klären Sie dann, wie die optimale Vorbereitung zum Erreichen des entsprechenden Abschlusses gestaltet werden kann. In den meisten Fällen ist der Besuch von Vorbereitungslehrgängen auf Fortbildungsprüfungen nicht zwingend vorgeschrieben. So kann es sein, dass es für Sie alternative Vorbereitungsmöglichkeiten auf die von Ihnen angestrebte Prüfung gibt.

Wo finde ich was?
In Zeiten des Internets können viele wichtige Informationen über eine zielgerichtete Eigenrecherche gesammelt werden. Dies gilt auch für die Suche nach dem geeigneten Bildungsziel. Besonders zu empfehlen ist dabei das Informatiossystem „Berufenet“ der Bundesagentur für Arbeit. Es bietet detaillierte Informationen über alle in Deutschland existierende Aus- und Weiterbildungs- und Studienabschlüsse. Wenn Sie Ihr passendes Bildungsziel gefunden haben und nun auf der Suche nach dem dazugehörigen Weiterbildungsangebot sind, hilft ein Blick in eine der nachfolgend genannten Weiterbildungsdatenbanken:

Wem das nicht ausreicht, der kann unter sich hier eine Übersicht von mehr als 50 weiterer deutscher Weiterbildungsdatenbanken anzeigen lassen.

Das sollten Sie bei der Wahl Ihrer Weiterbildung berücksichtigen
Wenn Sie glauben, die für Sie passende Weiterbildung nunmehr gefunden zu haben, so sollten Sie das entsprechende Bildungsziel bzw. Angebot einer abschließenden kritischen Überprüfung unterziehen. Stellen Sie sich dabei die drei nachfolgend genannten Fragen:

  • Hat das durch die Weiterbildung erworbene Abschlusszeugnis eine für die geplante Karriere hinreichende Anerkennung (Wertigkeit)?
  • Sind die Inhalte der Weiterbildung geeignet, um Sie in Ihrem künftigen Aufgabenfeld fit zu machen?
  • Identifizieren Sie sich mit der geplanten Weiterbildung, d.h. macht Ihnen die Weiterbildung Spaß?

Nur wenn Sie alle drei Fragen mit ja beantworten, können Sie sicher sein, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Weiterbildungsberatung gibt Orientierungshilfe
Auch wenn Sie diese Hürde genommen haben und Ihr Weiterbildungsziel nun klar vor Augen haben, so sollten Sie dennoch nicht auf eine zusätzliche Weiterbildungsberatung verzichten. Hierbei ergeben sich in der Regel weitere Aspekte und Orientierungshilfen für eine fundierte Entscheidung über die Wahl des passenden Weiterbildungsweges. Kontaktieren Sie uns gern um einen Termin für eine kostenlose Beratung zu vereinbaren:
http://www.ihk-die-weiterbildung.de/index.php?id=755

Datenschutz im Unternehmen – Eine kleine Orientierung in der aktuellen Diskussion

Medienberichte über vermeintliche Datenschutzskandale reißen nicht ab. Was müssen Unternehmen beachten und wie können sie von einem guten Datenschutzmanagement profitieren?

Als Grundregel gilt, dass die Anforderungen an das Datenschutzmanagement eines Unternehmens davon abhängen, mit welchen Daten ein Unternehmen umgeht, wie viele Mitarbeiter es hat und wie es seine Datenverarbeitung organisiert. Der Gesetzgeber hat im Bundesdatenschutzgesetz zentrale Regelungen getroffen, die, wie häufig bei präventiven Maßnahmen, nicht immer ohne organisatorischen Aufwand umsetzen sind. Werden die Regelungen aber mit Augenmaß und Sachverstand umgesetzt, bewirken sie regelmäßig einen wirtschaftlichen Umgang mit den Daten und geben dem verantwortlichen Unternehmen (Rechts-)Sicherheit. Jedes Unternehmen muss sich daher zum einen Klarheit darüber verschaffen, welche Daten es zulässigerweise verarbeiten darf, und zum anderen muss es sich fragen, welche Schutzmaßnahmen es für seine Daten zu treffen hat.

Ob ein Unternehmen Daten verarbeiten darf, hängt davon ab, ob es eine vertragliche Grundlage gibt (z.B. die Vertragsbeziehung zum Kunden, das Beschäftigungsverhältnis zu den eigenen Beschäftigten) oder ob eine Einwilligung des Betroffenen vorliegt. Kniffliger kann es werden, wenn das Unternehmen zum Beispiel Newsletter per Email versendet, einen Internetshop betreibt oder Adressdaten zur Werbung einsetzt. In diesen Bereichen gelten Sonderregelungen, und dort ist es besonders wichtig zu prüfen, ob die Daten zulässigerweise dazu eingesetzt werden können. Hinsichtlich der zu treffenden Datenschutzmaßnahmen gelten bei besonders schutzwürdigen Daten strengere Anforderungen. So dürfen beispielsweise Gesundheitsdaten nur in engen Grenzen verarbeitet werden und sind besonders gegen unberechtigten Zugriff zu schützen. Für Konto- und Bankverbindungen kennt das Bundesdatenschutzgesetz seit dem Jahr 2009 eine Informationspflicht bei sogenannten Datenpannen. Erhalten Unbefugte Kenntnis von Konto- oder Bankverbindungen, so muss das Unternehmen nicht nur die betroffenen Kunden oder Beschäftigten über die Panne informieren, sondern auch die zuständige Aufsichtsbehörde für den Datenschutz. Dies kann einen Vertrauensverlust oder Reputationsschaden zur Folge haben.

Klarheit muss sich das Unternehmen auch darüber verschaffen, ob es einen Datenschutzbeauftragten bestellen muss. Die Kriterien dazu gibt ihm das Gesetz an die Hand. Arbeiten in einem Unternehmen 10 Personen unter Einsatz von Computern oder IT-Systemen mit personenbezogenen Daten oder verarbeiten in einem Unternehmen mindestens 20 Personen solche Daten nicht automatisiert (d.h. ohne EDV Unterstützung), ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen. Dabei zählen auch Praktikanten, Auszubildende und Teilzeitkräfte jeweils als eine Person. Innerhalb einer Frist von einem Monat nach Aufnahme der Unternehmenstätigkeit ist die oder der Datenschutzbeauftragte schriftlich zu bestellen. Ansonsten droht eine Geldbuße von bis zu 50.000 Euro. Unternehmen können ihren Datenschutzbeauftragten als Berater für den Umgang mit Daten einsetzen.  Dies setzt freilich voraus, dass dem Datenschutzbeauftragten die Gelegenheit gegeben wurde, sich die notwendige Fachkunde anzueignen. Autor: Dr. Martin Eßer/Beirat der Zeitschrift „Datenschutz-Berater“, Handelsblatt Fachverlag

Den nächsten Zertifikatslehrgang „Datenschutzbeauftragte/r (IHK)“ bieten wir im Februar wieder an. Infos dazu hier.

Professionelles Redenschreiben (IHK)

Am 20. Januar startet bei uns im IHK Bilundszentrum wieder die Weiterbildung „Professionelles Redenschreiben IHK)“. In 54 Unterrichtsstunden werden Sie in die Lage versetzt zu jedem Anlass packende und erfolgreiche Reden zu schreiben. In 5 Modulen eignen Sie sich umfassendes Wissen an: von der Kommunikationstheorie über die Produktionsstadien der Rede bis hin zum Transfer in den Berufsalltag. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg ab.

Die Weiterbilung richtet sich an Personen, die Reden schreiben – für andere oder für sich selbst. Durch einen exzellenten Dozenten und eine praxisnahe Konzeption ist es sehr effizient und daher ideal für Menschen mit geringem Zeitbudget und hohem Anspruch.

Weitere Infos und Anmeldung über diesen Link:
http://www.ihk-die-weiterbildung.de/index.php?id=825